Pflanzenportrait

               

 

                                                           

Bienenpflanze Borretsch              

 

 

 

Augenzier, Blaustern, Gurkenkraut, Bienenfutter, Wohlgemut

 

 

 

Borretsch ist das bekannteste magische Herzkraut schlechthin. Der keltische Wortstamm „borrach“- steht für Mut. Zudem verkörpert die Pflanze innere Kraft, Sanftheit und Harmonie.

 

 

 

Schon im Altertum war es bekannt, dass die Pflanze glücklich und zufrieden  mache. Trinkgläser , die mit kleinen Borretschzweigen verziert werden, sichern den Erfolg des Abends. Ein paar Zweige in den Schultaschen der Kinder bewirkt guten Lernerfolg.

 

Die Elfen der Pflanze sollen Schwermut und Melancholie vertreiben, Kraft geben und stärken.

 

 

 

Inhaltsstoffe: Schleim, ätherisches Öl, Vitamin C, Pyrrolizidinalkaloide, Gamma-Linolensäure Harze u.a.      

 

Heilwirkungen: Herzstärkend, harntreibend,  schleimlösend, blutreinigend, nervenstärkend.

 

 

 

Den haarigen Blättern entströmt ein gurkenähnlicher Geruch. Jung verwendet man die Blätter in Salaten, Soßen oder Fischgerichten, sowie zum Einlegen von Gurken.

 

Die Blüten sind eine schöne Dekoration und schmecken köstlich, wenn man sie kandiert.

 

Wenn man das frische Kraut kaut, kann es Zahnschmerzen vertreiben. Aber Vorsicht: Den Saft nicht hinunter schlucken sondern ausspucken.

 

Der Tee aus Blüten und Blättern ist seit jeher zur Anregung der Nerven bekannt. Er macht das Gehirn frei und stärkt den Verstand.

 

Im Frühling wirken die jungen Blättchen gut in einer Frühjahrskur, sie erhellen das Gemüt und lassen einen positiver denken.

 

VORSICHT:

 

Das Kraut und die Blüten enthalten eine geringe Menge Pyrrolizidinalkaloide, die bei zu großer Einnahme leberschädigend wirken.

 

Hier macht die richtige Dosis viel aus. Beim Borretsch gilt- wie bei vielen Heilpflanzen- den Tee höchstens 3 Wochen lang einnehmen, dann eine längere Pause einhalten.

 

Das Öl aus den Samen ist als Nahrungsmittelergänzung in Kapselform erhältlich. Der hohe Gehalt an Gamma-Linolensäure ist daher bei Neurodermitis-Patienten sehr willkommen.

 

Rezept für Borretsch-Weinkur:

 

1 Teil Blüten werden in 10 Teilen Weißwein fünf Tage lang angesetzt. Dann abseihen und täglich 1-2 Likörgläschen trinken.